Kategorie: Hardware

OCZ Vertex 30GB SSD

Performancegewinn

Vorweg möchte ich mich für die bisherigen Stimmen bei der Umfrage zu SSD bedanken. Nach langem hin und her hab ich mir jetzt eine OCZ Vertex Series 30GB SSD geleistet. Die Hardware wird vom Bios automatisch erkannt und kann – was klar war – wie eine normale Festplatte angesprochen werden.

Windows Vista

Da ich grade wiedermal mein Vista neu installieren musste, kam selbiges gleich mal auf der SSD zum Einsatz. Die Installation ging nicht sonderlich „beschleunigt“ von statten. Ebenso verhielt es sich mit dem Start von Vista. Es sei hier festgehalten, dass ich noch keine Updates auf Vista installiert habe. Also zuallererst mal ein wenig Ernüchterung.

Wenn das OS (Vista) mal hochgefahren ist, bemerkt man jedoch auf jeden Fall einen Performanceschub. Anwendungen öffnen schneller, alles läuft irgendwie zügiger. Bezogen auf Vista ist der Performancegewinn aber eher minimal. Ich will hier Vista nicht schlecht reden, dennoch hätte ich mir einen deutlicheren Boost erwartet.

Ich habe Vista 20 GB auf meiner 30GB SSD gegönnt und müsste -leicht schockiert- feststellen, dass mir die Standardinstallation von Vista Home Premium satte 13 GB aufgefressen hat. Sicher nichts Neues, aber bei insgesamt 30GB Platz nicht wirklich berauschend.

Windows XP

Also wiedermal meine schöne Windows XP CD herausgekramt und installiert. Der Installationsvorgang scheint mir schonmal deutlich zügiger vonstatten zu gehen. Gut so!

Ok der erste Neustart… Ich schaue kurz beim Fenster raus… dreh mich wieder zum Monitor – XP ist da. Mein erster Gedanke: „Hat der jetzt wirklich neu gestartet, oder nicht?“ Also nochmal, diesmal ohne vom Monitor wegzuschauen.

Ich staunte nicht schlecht! Nach dem üblichen Biosscreen (POST) dauert es genau 4 Sekunden bis der Desktop voll funktionsfähig erscheint! Ebenso poppen gestartete Anwendungen mit irrem Tempo auf und warten darauf mir dienen zu dürfen 🙂

Linux Mint Goria

Last but not least kommt natürlich meine (mittlerweile) Lieblingsdistribution auf die Platte (ähm – auf das Drive!). Installation scheint sehr zügig dahinzulaufen.

Nach Abschluß des Setup dann Spannung… und FREUDE! Mint benötigt wie XP ca. 4 Sekunden bis zum Desktop. Was natürlich wieder absolut für die sehr flexiblen Linuxdistributionen spricht ist, dass nur 2.8 GB an Platz verbraucht werden. Dies lässt sich aber mit Sicherheit noch optimieren.

/dev/sdb5             10610180   2812592 (belegt)   7258612 (frei)  28% (frei)  /

Fazit

Auch wenn der Preis / GB bei weitem nicht den Festplattenpreisen entspricht, bin ich der Meinung, dass sich der Einsatz von SSD auszahlt. Die Frage nach der Haltbarkeit wird sich zwar erst mit der Zeit beantworten, dennoch bin ich begeistert von dieser neuen Technologie.

SSD oder nicht SSD?

Das wär jetzt mal die Frage

Seit längerer Zeit überlege ich mir für meinen  PC zu Hause ein Solid State Drive anzuschaffen. Was mich ein wenig abschreckt ist, dass es „nur“ 100.000 Schreibzyklen aushalten soll. Noch dazu kommt, dass es offenbar eklatante Qualitätsunterschiede (herstellerseitig) gibt, was sich dann natürlich im Preis niederschlägt.

Wenn, dann würd ich mir ein SSD um maximal EUR 100,- zulegen (dachte ich mir). Allerdings dürften die wirklich guten SSD erst ab EUR 120,- zu haben sein. (OCZ 30 GB Solid State Disk 2,5 Zoll).

Bin noch am überlegen, ob ichs riskieren soll. Bezogen auf den Artikel starte ich hier mal ne Umfrage zu den SSD.

Macht es Sinn, SSD in Desktoprechnern einzusetzen?

  • NEIN (50%, 4 Stimmen)
  • JA (38%, 3 Stimmen)

Wähler gesamt: 8

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AMD Phenom II X3 @ X4?

4 Kerne oder nicht 4 Kerne, das ist hier die Frage

Basierend auf etlichen Berichten im Netz, habe ich mich dazu entschlossen, AMD wiedermal die „Ehre“ zu erweisen, den Weg in mein Rechnergehäuse finden zu dürfen. Man liest ja fast nur gute Dinge über die neuen Phenom II CPUs.  Abgesehen davon, muss man angesichts der bekanntgewordenen mutmaßlichen (schockierenden?) Vorgangsweise des AMD Konkurrenten, ja aus Gründen der Gerechtigkeit auf AMD setzen ;-).

Ich staunte außerdem nicht schlecht, als ich las, dass man den Phenom II X3 720 BE mittels der Option ACC im Bios (Advanced Clock Calibration) auf eine 4 Kern CPU bringen kann.

Der Umbau war kein Problem. Die Kiste lief auch sofort. Mal schnell ins Bios geschaut.

JUHU!!! ACC ist vorhanden – schnell mal auf AUTO stellen, wie es im Netz steht, Biossettings speichern und Return uuuuuuuund…

KLACK – finster ist die Kiste, nur die Powerled blinkt. Gott sei Dank konnte ich meinen eigenen Gesichtsausdruck in diesem Moment nicht sehen, denn ich könnte mir vorstellen, dass ich wenig erfreut aussah. 🙂

Jedenfalls stellte sich heraus, dass dieses Verhalten durch ein zu schwaches Netzteil hervorgerufen wurde. Nach dem Tausch gegen ein stärkeres schaltete der Rechner nicht mehr ab, dennoch wird der vierte Kern nicht erkannt.

Könnte einerseits eventuell daran liegen, dass ich eine CPU erwischt habe, bei der der Kern bereits definitiv „abgetrennt“ ist, oder aber mein Board / Bios macht mir nen Strich durch die Rechnung. Wie man im Netz liest, eignen sich Boards der Firma Gigabyte zur Zeit noch recht gut für diese „Aktion“, ich setzte jedoch auf MSI.

Nunja, die CPU ist auch so nicht von schlechten Eltern. Da es sich um eine Black Edition handelt, ist der Multiplikator offen. Wenn man wollte, könnte man also noch einige hundert Megahertz mehr „rausholen“, was allerdings nicht mein Ziel ist.

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