Der böse Banking Trojaner ZeuS

Gerade eben wurde ich von einer Rechnung dazu genötigt, eine Überweisung zu tätigen. 🙂

Wie immer mach ich das mit Internetbanking. Wenn ich mir das so recht überlege, weiß ich gar nicht mehr, wann ich damit angefangen habe.

Genau erinnern kann ich mich aber an die Unkenrufe….  „Um Gottes Willen, da räumen sie dir dein Konto leer“, „das ist ja sooooooo gefährlich..“ „ich würd das nie machen“ und „wie kannst du nur …!“ Ja, wie kann ich mir nur den Weg zur Bank ersparen!

Jedenfalls springt mir nach dem einloggen  eine fette Meldung entgegen, die mir mitteilt, dass vermehrt Probleme mit Kunden auftreten, die offenbar von einem Trojaner (ZeuS?) befallen worden sind. Ähm sorry, nicht die Kunden wurden befallen, die PC / Smartphones der Kunden natürlich…

Grundsätzlich würde ich sagen, dass Onlinebanking eine recht sichere Sache ist, wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet.

Übrigens… amüsant finde ich, dass viele der Leute, die damals aufgeschrien haben, heute  dem virtuellen Striptease in Facebook frönen.

Aja! – vergessen! Ausserdem müssen ja alle Apps noch auf dem Smartphone haben, möglichst permanent online sein und weils so toll ist, nehmen wir gleich „Geotagging“ zu den Statusmeldungen dazu, damit der jeweilige Profilstalker gleich sieht, wo man ist und wann man welche Toilette aufgesucht hat!

Gelesen werden am Smartphone wenn – dann maximal – Facebookstatusmeldungen. Abseits dessen wird installiert auf Teufel komm raus! Welche Updates da grade angepriesen werden, betrachtet man natürlich nicht genauer… ist ja uninteressant.

Jeder kann es (installieren), viele wissen aber gar nicht, was sie tun. Solange am Schluss, das Smartphone macht, was man will, ist die Welt in Ordnung.

Wenn man in diesem Zusammenhang dann vielleicht noch Internetbanking am Smartphone verwendet, dann kann ich wirklich nur eines sagen:

SELBER SCHULD!

Viele der Apps, die den Weg aufs Smartphone finden, sind kostenlos, jedoch sehr informationshungrig. Man sollte auf jeden Fall lesen, was man installiert UND auch darauf achten, worauf die installierte App zugriff bekommt/verlangt. Teilweise ist das eine bodenlose Frechheit!

Die Palette reicht von „braven“ Anwendungen bis hin zu Apps, die mehr oder minder vollen Zugriff auf das Phone verlangen (GPS, Telefonbuch, Anrufliste, Telefonierverhalten… usw.) Und niemand weiss, was da im Hintergrund wirklich „abgeht“.

Fazit

  • Kein Internetbanking über Smartphone
  • Hirn einschalten bei der Installation von Anwendungen (am PC und am Smartphone)
  • Bestenfalls Nutzung einer digitalen Signatur zum Login (in Österreich zum Beispiel die Bürgerkarte).
  • Einsatz einer Linuxdistribution (sicherheitstechnisch nach wie vor für mich die Nr. 1)
  • Verwendung eines sicheren Browser (z.B. Opera)

 

 

 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Zustimmung zur Datenspeicherung lt. DSGVO

*

Ich bin damit einverstanden

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.