WordPress 2.8.5 erschienen

Sicherheitsupgrade

Hauptsächlich der Härtung der Version 2.8.4 widmet sich das neue Update von WordPress (2.8.5). Als Download ist es wie immer zu finden unter: http://wordpress-deutschland.org/

Da es von Version 2.8.4 auf Version 2.8.5 keine Datenbankänderungen gegeben hat, kann auch das Upgradepaket verwendet werden, welches ebenso von WordPress Deutschland zur Verfügung gestellt wird. Die Dateien können per FTP über eine bestehende Installation einfach “drüberkopiert” werden.

Das nenn ich “zügiger Boot”

Zwar unfair (weil SSD), aber dennoch… :-)

So kann ein schneller Bootvorgang aussehen:

bootchart

Debian Squeeze auf einem Oldtimer

Neue Software, uralte Hardware

Da ich zur Zeit offenbar in Experimentierlaune bin, habe ich heute mein uraltes Notebook hervor gekramt. Die Aufgabenstellung lautete: “Installation eines OS, um mit dem alten ‘Kastl’ noch etwas anfangen zu können”.

Die Eckdaten

  • PIII 800 Mhz
  • 128MB Ram
  • 10 GB Festplatte
  • USB Wlan-Stick Zydas (genaue Bezeichnung hab ich grade nicht hier)
  • Dlink PCMCIA Fast Ethernet Adapter DFE 650 TXD
  • Installation über Squeeze Network Installer

Die Installation verlief relativ problemlos, da u.a. der PCMCIA Adapter out of the Box erkannt wurde. Bis zum Start von Xorg keine Auffälligkeiten.

Der Start von Xorg endete mit einem schwarzen Bildschirm. Es war nötig, per STRG ALT F2 in eine Konsole zu wechseln und eine manuelle xorg.conf zu erstellen. (Minimal um als Treiber “vesa” einzustellen”). Xorg läuft.

Für Gnome war das Gerät dann doch zu lahm. Also installierte ich, nach einem Tip aus dem #debian-de Channel LXDE, einen sehr schlanken und dennoch hübschen “Desktop” (Windowmanager).

Erste Gedanken: Oh, sieht gut aus… ist schnell… unglaublich!

Nach Aktivierung des non-free Repository war es mir dann noch möglich, die Firmware zur Verwendung des Zydas WLAN USB Stick, zu installieren. Wlan funktionierte.

Mangels der notwendigen Kompatibilität  der Flashplayeralternativen mit aktuellen Flashinhalten, fand schließlich noch das Adobe Flashplugin den Weg auf die Platte.

Das große Problem

Tja, irgendwas muss wohl immer “los sein”. Der Tridenttreiber hat seine Eigenheiten und führt, ohne Konfiguration über die xorg.conf, zu einem schwarzen Bildschirm. Ohne diesen Treiber (mit “vesa”) leidet die Grafikperformance.

Recherche im Internet: Beitrag Nr. 8 (xorg.conf copy and paste) des Ubuntuforum.org brachte die Lösung -> http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=587668

Experimente mit Postfix Teil 1

Vorwort

Zu meiner Schande muss ich gleich mal festhalten, dass ich bislang noch nie dazu gekommen bin, mich mit Postfix auseinander zu setzen. Immerwiede hab ich angefangen, diesen funktionellen und sicheren Server (Dienst) zu installieren und dann ist mir -wie sooft- die Zeit davon gelaufen.

Natürlich befinde ich mich ausschließlich in einer Testumgebung! Es wäre unverantwortlich, würde ich meine zaghaften Versuche, mit dem noch unbekannten Wesen “postfix”, quasi “in the wild” vom Zaun brechen.

Mein Begleiter

Ich begebe mich nicht ganz ohne “Begleitschutz” auf diese Reise. Nein! Das Buch “Linux-Server mit Debian GNU/Linux” (ein meiner Meinung nach ausgezeichnetes Werk) begleitet mich. Deshab schildere ich hier, basierend auf den Schritten im Buch, meine Höhenflüge und wahrscheinlich auch Abstürze. :-)

Zielsetzung

Was will ich überhaupt fürs erste erreichen? Ich will, dass lokale User von meiner fiktiven Domain linux.local Emails per SMTP an ebenso lokal verwaltete User schicken können. HIerfür kommt das SMTP Protokoll zum Einsatz. Desweiteren sollen die User die gesendeten Emails per POP-Postfach abrufen können. Naja, jeder fängt mal klein an!

Los gehts!

Postfix zu installieren, stellt mich vor kein großes Problem:

  • apt-get install postfix (Return)

Die Konfigurationsdateien findet man im Verzeichnis /etc/postfix. Postfix hat grundsätzlich 2 “Konfigurationsdateien”:

  • main.cf
  • master.cf

Die main.cf beinhaltet sämtliche Konfigurationsparameter, die master.cf definiert die Transportwege und einige sehr wichtige andere Parameter.

Erster Anlaufpunkt ist die Datei main.cf!

main.cf

Sieht bei mir wie folgend aus. (Ich habe ausschließlich die fett geschriebenen “Variablen” angepasst).

# Debian specific:  Specifying a file name will cause the first
# line of that file to be used as the name.  The Debian default
# is /etc/mailname.
#myorigin = /etc/mailname

smtpd_banner = $myhostname ESMTP $mail_name
biff = no

# appending .domain is the MUA’s job.
append_dot_mydomain = no

# Uncomment the next line to generate “delayed mail” warnings
#delay_warning_time = 4h

readme_directory = no

# TLS parameters
smtpd_tls_cert_file=/etc/ssl/certs/ssl-cert-snakeoil.pem
smtpd_tls_key_file=/etc/ssl/private/ssl-cert-snakeoil.key
smtpd_use_tls=yes
smtpd_tls_session_cache_database = btree:${data_directory}/smtpd_scache
smtp_tls_session_cache_database = btree:${data_directory}/smtp_scache

# See /usr/share/doc/postfix/TLS_README.gz in the postfix-doc package for
# information on enabling SSL in the smtp client.

myhostname = linux.local
alias_maps = hash:/etc/aliases
alias_database = hash:/etc/aliases
mydestination = linux.local,
localhost

relayhost =
mynetworks = 127.0.0.0/8 192.168.1.0/24
mailbox_size_limit = 0
recipient_delimiter = +
inet_interfaces = 127.0.0.1 192.168.1.235
default_transport = error
relay_transport = error

2 User / Mailboxen “bauen”

  • useradd -m dummy1 -s /bin/false
  • useradd -m dummy2 -s /bin/false
  • Passwörter setzen mit: passwd dummy1 bzw. passwd dummy2

Diese Kommandos sind als root auszuführen. Der Parameter -s mit Wert /bin/false weist den Usern keine Loginshell zu, denn direkt am System, haben diese User nichts zu suchen.

Die User haben nun also folgende Mailadressen:

  • dummy1@linux.localhost
  • dummy2@linux.localhost

An diese Adressen gesendete Emails sollten in /var/mail/<Benutzername> landen.

Test mit einem Emailclient

Laut den erstellten Daten (oben) erfolgt die Clientkonfiguration:

postfix_test_smtp

Ich hab hier auch die POP Daten angegeben, jedoch läuft noch kein POP-Dienst, weshalb (logischerweise) ein POP Abruf zu einem Fehler führt. Dennoch sollte SMTP Versand funktionieren. Zu diesem Zwecke schick ich mir selbst (dummy1@linux.local) eine Email.

Check per Konsole

  • cd /var/mail
  • ls

Wir haben an dummy1@linux.local gemailt. Siehe da! Es gibt eine Textdatei mit Namen “dummy1″. Was wird da wohl drinnen sein:

dummy1

Bingo! Meine Email ist angekommen!

Einfacher POP Abruf

Für den Anfang teste ich “qpopper”, den man mittels:

  • apt-get install qpopper

installiert.

Das gute daran, das “Programm” benötigt keinerlei Konfiguration, um zu funktionieren! Die Benutzerdaten sind beim Mailclient hinterlegt (Es sei nochmals festgehalten, dass als Passwort das Passwort des jeweils angelegten User verwendet wird!)

Der erste Versuch eine Abrufes scheitert… Keine Verbindung zum POP-Server… Die Fehlersuche bleibt erfolglos. Schließlich komme ich auf die Idee, Postfix zu restarten:

  • /etc/init.d/postfix restart

Erneuter Abrufversuch… Erfolg!

POP_Abruf

Anmerkung: In diesem Tutorial (besser gesagt Experiment) werden u.a. Plain-Text (Klartext) Passworter zur Authentifizierung verwendet. Für einen Produktiveinsatz ist diese Konfiguration nicht geeignet!

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