Postfix will Outlook 2010 nicht

ACHTUNG unbedingt nach der Anpassung prüfen, ob Postfix nicht zum Open Relay geworden ist!

Durch Zufall bin ich heute mit einem Problem zwischen Outlook 2010 und Postfix (unter Debian Lenny) konfrontiert worden.

Postfix veweigerte Outlook 2010 das Versenden von Emails. Die konkrete Fehlermeldung ,die man von Postfix retour bekam lautete „Relay Access Denied“.

Komisch, da das Mailen mit Thunderbird und Outlook bis 2007 funktioniert.

Analyse der Logdateien

Folgende Fehler werden mitprotokolliert:

  • www postfix/smtpd[20869]: warning: unknown[x.x.x.x]: SASL     NTLM authentication aborted
  • www postfix/smtpd[20869]: warning: SASL authentication failure:    required parameters missing
  • www postfix/master[20847]: warning: process /usr/lib/postfix/smt    pd pid 20869 killed by signal 11

Die (anscheinende) Lösung des Problemes

Man öffne die Datei /etc/postfix/sasl/smtpd.conf und füge folgenden Eintrag hinzu:

  • mech_list: plain login

Wenn die Datei smtpd.conf nicht existiert einfach anlegen und oben genannten Parameter einfügen.

Danach startet man postfix neu mit:

  • /etc/init.d/postfix restart

So hat es dann jedenfalls bei mir geklappt.

Jedoch will ich jetzt mal wissen, was mech_list eigentlich macht. Also starte ich google und:

Do not specify any other mechanisms in mech_list than PLAIN or LOGIN when using saslauthd! It can only handle these two mechanisms, and authentication will fail if clients are allowed to choose other mechanisms.
Man setzt diesen Parameter also um den Authentifizierungstyp für den Saslautd zu definieren.

Komisch, warum ist dann allerdings die Datei smtpd.conf komplett leer? Auf der andren Seite finden sich folgende Parameter in der main.cf:

  • smtpd_sasl_auth_enable       = yes
  • smtpd_sasl_security_options  = noanonymous
  • smtpd_sasl_local_domain      =
  • broken_sasl_auth_clients     = yes

Sasl ist aktiv, jedoch ist der Daemon nicht konfiguriert?

Ghostery „Gefällt mir!“

Genau so schnell wie ich mir testhalber das „FB – Gefällt mir Plugin“ für meinen Blog installiert habe, ist er auch schon wieder raus geflogen. Funktioniert, aber da ich ohnehin kein FB Fan bin, sag ich da mal „good bye“.

Im Gegenzug dazu möchte ich auf ein Firefox Addon verweisen, welches genau diesem „Gefällt mir“ Humbug entgegen wirkt und auch noch auf andre Art und Weise die Privatsphäre schützt.

Das Addon heißt Ghostery http://www.ghostery.com/.

Nach Installation und Konfiguration wird im Firefox immer oben rechts kurz eingeblendet was gerade geblockt wurde.

Im Falle eines FB Gefällt mir Links erscheint: Facebook Connect

Tolles Addon 🙂

Joomla 1.015 auf Joomla 1.5

Das Problem

Immerwieder scheint es Webmaster zu geben, die sich einen feuchten … darum scheren, ihre genutzten CMS Systeme auf dem aktuellen Stand zu halten. Wird schon nichts passieren, weil wenn dann passiert das „den anderen“.

Ich habe wirklich den Eindruck, dass in so einem Fall in die Richtung „Fire and forget“ gearbeitet wird. Schießen wir die Webpräsenz schnell online, jedoch vergessen wir das regelmäßige Aktualisieren der PHP Maschinerie im Hintergrund. Ist ja nur lästig!

Alles neu

So und genau da komme ich ins Spiel. Bin ich doch damit beschäftigt, eine Joomla 1.0.13 Installation auf die aktuelle Version 1.5 zu aktualisieren. Das alles ohne die Möglichkeit parallel eine zweite Datenbank zu installlieren. Ich muss also eine MySQL Datenbank für beide Installationen verwenden, OHNE die bereits in der Datenbank vorhandenen Daten der 1.0.13er Version zu beeinträchtigen.

Natürlich hab ich zu allererst mal rumgegoogelt und auch etliches dazu gefunden.

Fakt ist: Das ganze läuft nur über eine Migration. Mit drüberbügeln erreicht man nur eines… nämlich, dass mit Sicherheit nichts mehr funktioniert!

Wichtig ist ausserdem, die Version 1.0.13 auf 1.0.15 zu aktualisieren!Gut!

Testumgebung

Was mache ich,  wenn ich mir bei einer Sache nicht so sicher bin… Richtig! Es ist Zeit für die Installation eines lokalen LAMP-Server (LinuxApacheMySqlPhp). Ich gehe hier nicht auf die Installation eines solchen ein, sondern verweise in diesem Zusammenhang auf (Lamp@debian Quick and Dirty).

Ich installiere Joomla 1.0.15 im Document-Root meines lokalen Webserver und durchlaufe die notwendigen Schritte für die Installation. Ein Aufruf der Webseite mittels http://localhost sollte nach erfolgreicher Installation zu folgendem Screen führen:

Gut, das alte Joomla läuft also. Bislang kein Kunststück, finde ich.

Nun lade ich mir die letzte aktuelle Joomlaversion herunter (1.5.22) erstelle in meinem Documentroot in dem Joomla 1.0.15 liegt ein neues Verzeichnis mit Namen  joomla1522 und rufe http://localhost/joomla1522 auf. Auch hier startet die Installation.

Es ist die gleiche Datenbankinformation (Name, User, Passwort) anzugeben, wie bei der Installation von Joomla 1.0.15. Aber STOP! In Schritt Nr. 4 nicht auf Weiter klicken, es MUSS noch der Datenbankpräfix geändert werden, da sonst der gleiche Präfix wie für 1.0.15 verwendet wird, was zu einem Überschreiben von gleichnahmigen Feldern führt. Die Änderung des Präfix sieht so aus:

Ich habe hier einfach jos15_ als Präfix genommen So sieht man klar, dass es sich um Joomla 1.5 handelt. Nun führt man die Installation einfach wie gewohnt zum Ende und sollte nach Aufruf von http://locahost/joomla1522 auch die Startseite der 1.5.22 Version zu Gesicht bekommen. (Ich erspare mir hier den Screenshot).

Aber, sind nun wirklich beide Versionen in einer DB gespeichert? Check per PhpMyadmin:

Ja! Es gibt sowohl Tables mit jos15_ (Joomla 1.5.22) und nur jos (Joomla 1.5.15).  Das hat also mal geklappt.

Cut!

War die Freude Anfangs doch groß, musste ich später feststellen, dass leider zwar mittles des Migrationsassistenten, den man sich in Joomla 1.0.15 laden kann, die Inhalte soweit in der DB vorhanden waren, es aber offenbar Probleme mit der Verlinkung der einzelnen Menüpunkte und dem Inhalt gibt. Selbst ein neu verlinken des gesamten Inhaltes beförderte mich letztendlich auf einen 404 Fehler (Seite/Beitrag nicht gefunden).

Nach mehrfachen Versuchen und stundenlanger Arbeit hab ich es dann aufgegeben. Wer weiß, in welche Fehler man noch läuft, wenn dann alles soweit läuft.

Um dem zu entgehen gibts dann jetzt halt ne Neuinstallation + Copy und Pase Action inklusive Redesign auf Joomla 1.5.x

Und das alles nur, weil beim Erstellen der Website trotz vorhanden sein von Joomla 1.5 die Version 1.0.x vewendet worden ist!

BRAVO!